Serenadenkonzert – solistisch, fetzig und poulär

Ein Blasmusikerlebnis der besonderen Art bot am 3.7.2011 das Große Blasorchester des Musikvereins Einheit Wolfartsweier mit einer Serenade bei der Linde vor der evangelischen Jakobskirche. Anlass dieses abendlichen Konzerts war das 750 jährige bestehen des Ortes Wolfartsweier und somit ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr. Der erste Vorsitzende des MVE´s Herr Gerhard Piske konnte bei seiner Ansprache zahlreiche Gäste begrüßen. 

 

 

Als Motto hatte sich  Dirigent Gerhard Münchgesang „solistisch, fetzig und populär“ ausgewählt und damit voll ins Schwarze getroffen. Sven Münchgesang führte souverän durch das Programm und da dieses nur dem Orchester bekannt war konnte er das Publikum mit in die Moderation mit einbeziehen. So konnte er sich auch den ersten Titel vom Publikum erraten lassen, zu gewinnen gab es ein Glas Sekt. Im stimmungsvollen Ambiente begannen die Musiker diesen Konzertabend mit dem Marsch, den sicherlich schon jeder der Zuhörer gehört hat, aber meistens sich nicht an den Titel erinnern kann.  Die richtige Antwort kam nach ein paar Versuchen: Des großen Kurfürsten Reitermarsch. Modest Mussorgski hat über die Bilder von Viktor Hartmann ein 16-sätziges Werk geschrieben, dabei beschreibt er die 10 Bilder der letzten Ausstellung seines Freundes. Der letzte Satz zählt zu den wohl Bekanntesten. Das Blasorchester spielte aus „Bilder einer Ausstellung“ den 16. Satz, das große Tor von Kiew.

 

 

El Centenario, ein Konzert-Pasodobele  stand als nächstes Stück auf dem Programm, der typische Pasodobele- Rhythmus zog sich durch das ganze Stück und wurde nur von einer Trompeten-Kadenz im spanischen Stil unterbrochen. Es folgte Hi Lo, ein Solo-Stück für Piccolo Flöte und Tuba, dargeboten von den beiden Solisten Ada Böder (Piccolo-Flöte) und Reinhold Hoffmann (Tuba) und dem Großen Blasorchester.

Mit dem Hit Sky High aus den 70er Jahren, einer Erinnerung an den Sänger, Schauspieler und Entertainer Frank Sinatra und dem mexikanischen Musiker und Gitarristen Carlos Santana, schwenkte das Orchester zur modernen Unterhaltungsmusik um und begeisterte das Publikum und verabschiedete die Zuhörer mit dem Stück American Treat, ein fetziger Potpourri bei dem etliche Solisten zum Zuge kamen und damit das Motto dieses Konzert wieder bestätigt wurde. Populär wurde es mit der Zugabe, der Alte Kameraden Marsch. fm